Montag, 30. Juli 2018

Unser Aufenthalt in Broome 22.07. – 29.07.

Sonntag 22.07.2018

Da wir heute morgen ja recht früh aufgebrochen sind 😡, kommen wir auch früh in Broome an. 29 Grad bei einer leichten Brise sind genau richtig. An der Rezeption erwartet uns Michael und gibt uns auch gleich ein paar Tipps, was man denn hier so machen kann. Sehr nett.

Und das Apartment ? Oh welche Freude 👍👌! Geräumig, nett eingerichtet, sauber. Mit einer Veranda vorne und noch einer hinten. Eine gut ausgestattete Küche mit Geschirrspüler. Im Badezimmer eine Waschmaschine und ein Trockner. Wir können unser Glück kaum fassen 🤗. Hier werden wir es uns in den nächsten 7 Tagen gemütlich machen und uns von der gestrigen Übernachtung mental erholen 😏. Auch die Resort Anlage ist nett und gut in Schuss. Ganz unterschiedliche Pflanzen und Blumen machen das Ganze grün und interessant und es gibt zwei Pools. 
 

https://habitatbroome.com/

 
Wir fahren ins Zentrum von Broome und kaufen erst mal Lebensmittel ein. Broome ist groß genug, um Coles, Target und Woolworth mit einem großen Sortiment zu beherbergen.

Anschließend gehen wir über einen Dünenpfad vom Resort aus an den Strand. Der Weg durch die Dünen ist ganz schön anstrengend, denn der Sand ist sehr lose und man sinkt ganz schön tief ein. Aber der Blick aufs Meer ist umwerfend. Sicher habe ich schon mal erwähnt, dass ich das Meer liebe … Sorry für die Wiederholung, aber es ist einfach toll.




Montag 23.07.2018

Heute wollen wir die City erkunden. Na ja, Broome ist recht überschaubar.



Wir gehen den Jetty to Jetty Trail eine Weile lang, der führt uns an einige historische Punkte der Stadt. Das ist ganz gut gemacht, man kann sich eine App aufs Handy laden und sich an den einzelnen Stationen per Audio-Datei informieren. Hier gibt es „The World Oldest Outdoor Picture Gardens“ - da wollen wir uns am Freitag den Film „Oceans 8“ ansehen. Ansonsten gibt es jede Menge kleine Geschäfte, Restaurants und Bars, Chinatown (komisch, das gibt es echt überall …) und einen Town Beach. Das ist echt ein cooles Konzept hier in Australien: an netten Plätzen gibt es Toiletten, Picknicktische und Bänke, Wiesen zum Picknicken und BBQ Plätze (meistens kostenlos), oft auch einen Kinderspielplatz. Und das wird von den Leuten gut angenommen. Überall machen es sich die Leute gemütlich und es ist eine total entspannte Stimmung.



Abends fahren wir zum Cable Beach. An der einen Seite dieses langen Strandes kann man mit dem Auto auf den Sand fahren. Aber Koste traut sich nicht, der Feigling. Also sind wir fast die einzigen, die vom Parkplatz der Straße zum Strand laufen 😒. Es ist gerade Ebbe und das Wasser ist ganz schön weit weg. Hier stehen jede Menge Autos und Caravans; es sieht so aus, als ob die Leute hier den halben Tag verbracht haben. Und das kann ich mir sehr nett vorstellen.


So langsam geht die Sonne unter und Koste versucht sich im "manuellen" Fotografieren.




Der Gezeitenunterschied zwischen Ebbe und Flut kann hier bis zu 12 Meter betragen 😳 Das ist ne Menge und wenn Ebbe ist, kann man ganz schön weit in Watt laufen, bis man endlich auf Wasser trifft.


Dienstag 24.07.2018

Die letzten beiden Meeres-Touren (Whale-Watching in Albany und Dugong-Watching in Money Mia) waren ja bzgl. der Ausbeute an Tiersichtungen eher mager. Daher sind wir sehr gespannt auf unsere heutige Tour. Wir werden vom Resort abgeholt und in einem kleinen Bus ein kurzes Stück zu dem Ende des Cable Beach gefahren, an dem wir gestern auch schon waren. Hier geht es auf einen Katamaran, die Fahrt beginnt und es wir ein sehr netter Nachmittag. Wir sind eine kleine Gruppe von 15 Leuten, das Wetter ist perfekt, nicht zu heiß und ein leichter Wind weht. Der Kapitän und die Crew sind sehr nett. Es gibt einige Informationen über die Gegend und die Tierwelt, es gibt mehrmals verschiedene Canapés und auch genug Getränke. Und dann sehen wir sie: WALE !!! Und sie kommen ziemlich nah ans Boot. WOW – da bekommt man eine Gänsehaut. Wie groß die sind. Und wie laut das Ausatmen ist, wenn das Wasser als Fontäne hochschießt. Wahnsinn !

Auf der Rückfahrt zum Sonnenuntergang gönne ich mir ein Glas Weißwein auf dem Sonnendeck als perfekten Abschluss eines tollen Tages.





 
  

Mittwoch 25.07.2018

Heute passiert nicht viel. Koste hat gestern auf der Whale Watching Tour 900 ! Fotos gemacht. Da müssen wir jetzt erst mal aussortieren. Das kann man prima auf der Veranda im Schatten machen 😊. Zwischendurch noch ein Nickerchen und abends fahren wir an das andere Ende des Cable Beach und spazieren am Strand lang bis die Sonne untergeht – 12000 Schritte – das ist Rekord !




  
Donnerstag 26.07.2018

Nach der tollen Whale Watching Tour vorgestern freuen wir uns heute auf die Snubfin Dolphin Tour. Dafür müssen wir früh aufstehen, denn wir werden schon im 7:30 Uhr abgeholt. Es ist dasselbe Boot und derselbe Kapitän, aber eine andere Crew. Vom Wohlfühlfaktor ist es genauso wie am Dienstag, aber diese Snubfin Dolphins sind ein bisschen träge. Wir sehen zwar einige, aber diesmal nicht so nah am Boot. Na ja, man kann nicht immer gewinnen. Es ist trotzdem ein schöner Vormittag auf dem Boot.



Unterwegs sehen wir aber auch jede Menge Quallen, das ist nicht so toll. Hoffentlich kommen die nicht zu nah an den Strand, mit dem Box Jellyfish ist ja nicht zu spaßen. An den Stränden gibt es auch überall diese Essig-Behälter – in case of 😳 Das ist ein bisschen beängstigend.

Abends besuchen wir den Night Market von Broome. Hier gibt es verschiedene Essenstände, Handarbeiten und es treten im kleinen Rahmen lokale Künstler auf. Auf dem Rasen machen es sich die Leute gemütlich.


 
Freitag 27.07.2018

Heute ist wieder ein bisschen Abhängen angesagt. Wir stehen spät auf und frühstücken wie immer auf der vorderen Veranda. Dann gehe ich zum Pool und lese ein Buch auf der Liege im Schatten. Bei Euch in Deutschland sind es gerade 35 Grad oder mehr, wir haben hier im Winter jetzt ca. 29 Grad und es weht eine kleine kühle Brise – perfekt.

Koste ist wieder in seinem Element: Laptop und Kaffee – manche Dinge bleiben gleich, egal wo man auf der Welt ist 😁

 
Nach einem kurzen Nachmittagsschläfchen fahren wir noch mal zum Cable Beach und spazieren nun in die andere Richtung. Unterwegs treffen wir auf eine geführte Kamel-Karawane und auch auf dieser Seite des Strandes stehen jede Menge Jeep mit Leuten, die es sich davor in Campingstühlen auf dem Watt gemütlich gemacht haben. Aber es ist nicht überfüllt.
 
 
Nach 12000 ! Schritten fahren wir weiter in die Stadt, besorgen uns schon mal Kino-Karten für die 20:30 Uhr Vorstellung von Ocean’s 8 im „Sun Pictures“ und gehen dann zum Som Thai Restaurant zum Abendessen. Wir haben einen Tisch draussen bestellt und als wir uns setzen, gibt uns der Typ vom Nachbartisch eine Flasche Insektenschutz „you might need this“ 😕 … Ich schmiere mich vorsichthalber ein – Koste bleibt hart.

Anschließend geht es ins Kino. Das ist witzig, wir sitzen in Klappstühlen in der ersten Reihe und sehen uns den Film an. Ich finde ihn gut, obwohl natürlich alles vorhersehbar und nicht besonders spannend ist. Aber die Besetzung ist ganz gut und die Atmosphäre in diesem alten Kino auch.



Als wir gegen 23 Uhr nach Hause kommen und vor dem Apartment parken, hüpfen drei Wallabys auf dem Rasen vor unserem Eingang vorbei … Zu schnell für einen Schnappschuss – aber sooo süß.


Samstag 28.07.2018

Heute und an den beiden folgenden Tagen ist ein wichtiger Termin: der “Staircase to the Moon” taucht auf.

„The Staircase to the Moon is a natural phenomenon caused by the rising of a full moon reflecting off the exposed mudflats in Roebuck Bay at extremely low tide. It creates a beautiful optical illusion of a stairway reaching to the moon.“ http://reflectionsbroome.com.au/

Um einen guten Platz zum Ansehen und Photographien zu erhalten, sind wir schon um 16:00 Uhr auf dem alten Jetty am Town Beach. Und das ist eine gute Entscheidung, denn mit jeder Minute wird es voller und voller und um 18:00 Uhr bekommt man kein Bein mehr auf den Boden. An unserem Platz kommen wir mit Julie ins Gespräch. Sie ist aus der Nähe von Brisbane und unternimmt mit Ihrem Mann und einem Offroad-Caravan auch einen längeren Urlaub. Das ist ein nettes Gespräch und anschließend tauschen wir auch ein paar Fotos vom Staircase aus. Wobei Koste aber ein bisschen traurig oder neidisch bzw. beleidigt ist, denn die Fotos von Julie sind irgendwie besser geworden, obwohl (oder weil 🤔?) sie gar nicht so viel an der Kamera rumgefummelt hat. Thanks Julie for sharing your photos with us 👍

taken by Julie R.

taken by Julie R.

taken by Julie R.
Anschließend besuchen wir noch einmal den Night Market und essen eine Pizza vom Holzofen, der in einem Anhänger eingebaut ist.


Sonntag 29.07.2018

Heute müssen wir leider Broome und das tolle Apartment verlassen. Es geht weiter nach Kununurra mit einem Zwischenstopp in Halls Creek.

Tschüss Broome – auch hier war es schön.


https://www.triphobo.com/

Halls Creek ist wieder so ein typischer Kaff im Nirgendwo zwischen zwei kleineren Städten. Das Halls Creek Motel ist zwar sauber und ordentlich, das Zimmer ist auch groß und es gibt gute Handtücher. Aber der Preis ist mehr als unangemessen. Unsere Optus SIM-Karten funktionieren hier wieder nicht und das Hotel-WiFi soll 20 $ für 24 Stunden kosten. Frechheit !
 

Im Russian Jack Restaurant essen wir Fajitas und Fish and Chips. Beides ist sehr lecker. Anschließend Augen zu. Morgen geht es nach Kununurra, dort bleiben wir für die nächsten 11 Tage im Discovery Holiday Park.
 

Zusatz:

Eigentlich hatten wir uns noch dazu durchgerungen, eine Tour zu den Horizontal Falls zu machen. Das muss auch ein einmaliges und unvergessliches Event sein. Siehe http://horizontalfallsadventures.com.au/.

Leider ist aber die Tour, bei der man auch mit dem Boot nah heranfährt, bis zum 07.08 ausgebucht. Schade !

Dienstag, 24. Juli 2018

Unsere 5. Etappe: Perth -> Broome



Freitag 13.7

Wir verlassen Cottesloe mit einer kleinen Träne im Auge.

Auf der Fahrt nach Geraldton machen wir einen Abstecher in den Nambung National Park und sehen uns The Pinnacles an: „Der Nambung-Nationalpark ist von einer für Westaustralien typischen Wüstenlandschaft geprägt, in der die Pinnacles, die vom Wetter geformten Felstürme, aus den gelben Sanddünen emporragen“ (www.australia.com). Das sieht schon bizarr aus, mitten in der Wüstenlandschaft stehen auf einmal jede Menge dieser Felsen rum.



Wir kommen spät in Geraldton an, es ist schon dunkel. Da wir nur eine Nacht bleiben, werden wir nicht viel über diese Stadt sagen können.
 

Samstag 14.7

Auf der Weiterfahrt nach Denham halten wir am Hamelin Pool an und machen einen kleinen Spaziergang über den angelegten Steg, um die Stromatolithen anzusehen. Das muss etwas Besonderes sein, aber uns erschließt sich das nicht so.

„Stromatolithen sind Ablagerungsgesteine von Kolonien aus Cyanobakterien. Sie zählen zu den ältesten Nachweisen für irdisches Leben; Stromatolithen lassen sich bis vor etwa 3,5 Milliarden Jahren nachweisen. Fast überall auf der Erde sind sie heute verschwunden und waren der Wissenschaft lange nur als Fossilien bekannt. Als die Kolonie im Hamelin Pool im Juni 1956 von Denhamer Geologen entdeckt wurde, war dies der erste Fund einer lebenden Kolonie durch die Wissenschaft“ (wikipedia) – na dann … Wir waren dort !



Bei der nächsten Station, dem Shell Beach, ist der Name Programm. Der ganze Strand besteht quasi aus kleinen Muscheln, Wahnsinn.


 
Die Unterkunft in Denham ist wieder mal untere Kategorie: dreckige Teppiche, Urinstein im Klo, lieblose und abgenutzte Einrichtung. Das Apartment hat 8 Betten in zwei Schlafzimmern, aber nur 7 Sessel und 4 Stühle am Esstisch – wie soll das gehen ? Auch Geschirr und Besteck sind gar nicht 8-fach vorhanden. Alle Lampen haben diese klassischen Neon-Röhren. Das einzig Gute ist, dass die Unterkunft direkt am Strand liegt. Hier bleiben wir zwei Nächte.

Der Supermarkt ist auch eher bescheiden im Angebot aber mit saftigen (Apotheker-)Preisen (liebe Grüße an Robert H. 😊).
 

Sonntag 15.7

Nach dem Frühstück fahren wir nach Monkey Mia auf die andere Seite der Halbinsel (25 KM). Hier kommen Delphine direkt an den Strand – Es gibt eine Fütterung am Morgen durch Ranger. Das ist schon strange: einerseits sind es wildlebende Delphine, andererseits kommen sie jeden Morgen am Strand vorbei und lassen sich füttern. Auch hier gilt: „Nur gucken – nicht anfassen.


 
Wir nehmen an einer Morgen-Cruise teil: Bunch of Animals. Na ja, ein Bunch war es nicht gerade: 1 Dugong, 1 Wasserschildkröte; mehrere Delphine – aber ein netter Ausflug ist es trotzdem, wir freuen uns über diese Fahrt.




Da wir auch noch die Sunset-Cruise gebucht haben (ist im Preis mit drin), hängen wir ein bisschen im Cafe am Strand ab, trinken einen Milch-Shake und lassen uns die Sonne ins Gesicht scheinen.


Bei der Sunset-Cruise sehen wir wieder ein paar Delphine, die neben unserem Boot herschwimmen, und natürlich den Sonnenuntergang – diese Fahrt ist auch nett. Aber wenn die Sonne weg ist, dann ist es auf einmal wieder verdammt kalt – brrr.
 

Montag 16.07

Heute ist ein reiner Fahrtag – 560 KM – zweimal getankt – einmal aufs Klo.

Was macht der Typ da ? In die Richtung, aus der er kommt, ist 200 KM nichts und in die Richtung, in die er fährt, ist auch 100 KM nichts 😳


Coral Bay ist ein reiner Badeort – einige Campingplätze, ein kleiner IGA-Supermarkt mit sehr beschränktem Angebot, Kajak-Verleih und so weiter. Und natürlich die Korallenriffe, auch hier ist der Name Programm.

Der Strand ist toll, das Wasser ist ganz klar und ziemlich flach und auch ohne zu schnorcheln kann man kleine Fische sehen.


Es scheinen in Western Australia Winterferien zu sein, denn es ist ziemlich voll. Hier bleiben wir zwei Nächte, müssen aber morgen wieder auschecken, weil wir dann eine andere Lodge bekommen.

Abends machen wir noch einen Spaziergang am Strand – wegen der 10.000 Schritte…



Dienstag 17.07

In den letzten Tagen Richtung Norden ist es endlich langsam wärmer geworden.

Wir können es kaum glauben, heute wird es richtig warm. Bis zum Mittag zeigt das Thermometer 29 Grad – hurra. Wir legen heute einen Strandtag ein. Ich gehe sogar einige Male ins Wasser. Das fühlt sich an wie Sommerferien …

 
 

Mittwoch 18.07

Heute ist wieder ein reiner Fahrtag – 530 KM.

Karratha liegt nicht direkt am Meer, aber ist endlich mal wieder eine etwas größere Stadt mit einem ordentlichen Einkaufszentrum mit Coles und Woolworth. Jetzt wird mir wieder bewusst, wie blöd ich das finde, wenn es nur ein beschränktes Angebot gibt und man keine Auswahl hat. Das ist aber ja nicht selbstverständlich. Wenn man im Nirgendwo wohnt, kann man sich das meistens nicht aussuchen. Wie gut wir es doch zuhause haben.

Wir kaufen für die nächsten 3 Tage ein und machen dann noch einen kleinen Spaziergang um den Park herum. Auf einer kleinen Anhöhe können wir das Meer in ca. 4 KM Entfernung sehen.


Donnerstag 19.07

Als wir gegen 10 Uhr aufwachen, sind es bereits 29 Grad und die Sonne scheint ohne Wolken. Puh, und schon lässt es sich nur noch im Schatten aushalten. Wir hängen ein bisschen an der Cabin ab, checken die Emails und surfen ein bisschen im Internet.

Ich frage mich, wo all die anderen Camper sind. Angeblich ist der Caravan Park ausgebucht, aber es ist gespenstig ruhig hier. Einen Strand gibt es in unmittelbarer Nähe nicht und am Pool ist auch niemand.

Gegen 15:00 Uhr machen wir uns auf den Weg zum Spaziergang. Ganz in der Nähe gibt es den Yabur… Heritage Trail mit Wanderwegen unterschiedlicher Länge. Wir entscheiden uns für den Weg der mittleren Länge – 2,5 KM. Zunächst geht es ganz schön steil hinauf über einen Geröllweg, dann kommen wir am Lookout an und haben einen 360 Grad Panoramablick über Karratha. Auf der einen Seite das Meer, auf der anderen Seite eine Hügellandschaft.

 

Bevor wir wieder in den Caravan Park fahren, gehen wir noch den Waterfall Trail …

Wenn andere Leute zu diesem Wasserfall gehen, dann sieht das so aus:

Wenn wir zu diesem Wasserfall gehen, dann sieht der so aus:
😡👎😡👎


Freitag 20.07

Ok – der Winter scheint für uns vorbei zu sein. Heute werden es 33 Grad – wann haben wir uns noch mal über die Kälte beschwert ?

Zunächst waschen wir mal wieder eine Ladung Wäsche, die in kürzester Zeit auf der Leine trocknet. Wir müssen uns ein bisschen beeilen mit dem Abhängen, damit die T-Shirts nicht ausbleichen, bei der Sonnenstärke geht das ziemlich schnell.

Auch heute sind wir fast allein auf dem Platz. Inzwischen habe ich erfahren, dass hier einige der Cabins quasi als Wohnungen dauervermietet sind und dass einige der Minenarbeiter hier ihre Arbeits-Unterkunft haben. Die sind natürlich tagsüber aufe Arbeit.

Bis 15:00 Uhr hängen wir im Schatten ab, irgendwie vergeht die Zeit auch mit Rumdameln – Surfen im Internet, Chatten, Kaffee trinken.

Dann fahren wir nach Cossack, der ältesten Siedlerstadt, die heute eine Museumsstadt ist. Hier kann man an einigen Stationen sehen (oder auch nicht), wie das Leben damals so war. Na ja, wir haben 8.000 Schritte geschafft, aber so der Bringer ist es nicht. Der Strand und die Hafenzufahrt sind nett anzusehen und ein paar Kängurus haben wir auch wieder gesehen.

 

 
Ich frage mich allerdings, warum man nach Karratha kommt … Nach welchen Kriterien entscheiden die Leute, hier mit dem Caravan oder Wohnmobil das Lager aufschlagen ? Hier ist es ok, aber nicht besonders toll, kein direkter Zugang zum Meer und auch sonst nichts Besonderes.

Wir sind ja quasi auf der Durchreise und wollen alle 500-600 KM übernachten, damit wir nicht im Dunkeln fahren müssen. Aber 14 Tage würde ich hier nicht abhängen wollen.
 

Samstag 21.07

Und weiter geht es auf unserer Reise nach Broome. Unterwegs sehen wir jede Menge Road-Trains mit 4 Anhängern. Denen kommt man besser nicht in die Quere.

 

Auf der Fahrt springt uns ein aufgewirbeltes Steinchen gegen die Windschutzscheibe und wir haben unseren ersten Einschlag 😡. Vor dem Weiterverkauf am Ende unserer Reise werden wir das wohl reparieren lassen müssen. Bis dahin warten wir aber, es wird sicher nicht das letzte Steinchen gewesen sein …


Heute wird es grenzwertig. Dass das Pardoo Roadhouse nicht so dolle, aber dafür teuer ist, das haben wir im Internet schon herausgefunden. Aber auf dem Weg von Karratha nach Broome gibt es nichts anderes zum Übernachten. Und das weiß man hier auch. Unsere Cabin ist keine 9m2  groß mit einer winzigen Nasszelle und einem schmalen Fenster. Und das ist schon die beste Kategorie.

 

Vielen Dank für den Hinweis, dass das Besteck „clean“ ist
Beim Einchecken erklärt uns der Typ an der Rezeption, dass die Satelliten-Anlage ausgefallen ist und daher der Fernseher nicht funktioniert. Wir sind im Nirgendwo, über Optus haben wir keinen Handy-/Internet-Empfang und WiFi gibt es natürlich auch nicht. Das Hinterland des Roadhouses, auf dem die Cabins und Gemeinschafts-Duschen und -Toiletten stehen, ist so deprimierend, dass wir nicht wissen, ob wir lachen oder weinen sollen. Das hier ist die Voll-Katastrophe  !

Hier liegt nicht der Hund begraben, sondern das Känguru
Wir gehen früh schlafen und werden morgen so schnell wie möglich weiterziehen. Hoffentlich ist es in Broome schöner, da wollen wir 7 Tage bleiben. Momentan geht es uns nicht so gut …
 

Sonntag 22.07

Wir stehen früh auf, duschen, trinken einen Instant-Kaffee auf der Bettkante, packen das Auto, tanken und geben Gummi – bloß weg hier …